27. Oktober 2026
Unsere Fahrt nach Bad Zwischenahn
Mitteilung
Eine Tradition, die einfach dazugehört
Anfang Oktober war es wieder soweit: 13 unerschrockene Reisende machten sich auf den Weg nach Bad Zwischenahn. Und das bereits zum gefühlt „hundertsten Mal“ – tatsächlich verbindet uns diese Fahrt schon seit fast 20 Jahren mit dem schönen Kurort.
Unser Zuhause auf Zeit war wie immer die Pension Wilken. Bei den Eheleuten Wilken sind wir inzwischen längst mehr als nur Gäste – man kennt sich, man freut sich aufeinander und vor allem weiß man: Hier sind wir bestens aufgehoben und werden rundum verwöhnt.
Schon am Anreisetag erwartete uns ein leckeres Abendessen mit selbst mitgebrachten Lebensmitteln wie Kartoffelsalat, Frikadellen, Aufschnitt, frischem Brot und vielem mehr. Da konnte das Wochenende ja eigentlich nur gut werden! Die Abende waren wie immer ausgesprochen gesellig, und so wurde erzählt, gelacht und gemütlich bei kühlen Getränken zusammengesessen. Bei so vielen Leuten gibt es schließlich immer etwas zu erzählen – und wenn nicht, wird eben etwas gefunden.
In den nächsten Tagen stand natürlich einiges auf unserem Programm. Eine Fahrt mit dem Schiff über das Zwischenahner Meer durfte dabei auf keinen Fall fehlen. Bei herrlichem Herbstwetter konnten wir die schöne Landschaft vom Wasser aus genießen und einmal ganz entspannt die Seele baumeln lassen.
Bei schönstem Wetter stand außerdem eine Partie Minigolf auf der Minigolfanlage am Zwischenahner Meer auf dem Programm. Mit viel Spaß, Ehrgeiz und dem einen oder anderen überraschenden Schlag wurde um die besten Ergebnisse gekämpft. Dabei stand natürlich nicht nur der sportliche Ehrgeiz im Vordergrund, sondern vor allem das gemeinsame Vergnügen. Nach der Partie ließen wir den schönen Nachmittag im Biergarten des mondänen Jagdhauses Eiden ausklingen, in dem sich auch die Spielbank befindet. Bei herrlichem Wetter genossen wir dort gemeinsam ein kühles Getränk und die angenehme Atmosphäre.
Auch der Herbstmarkt im Park der Gärten stand auf unserem Programm. Dort gab es jede Menge zu entdecken, zu bestaunen und natürlich auch die eine oder andere Gelegenheit, sich für den heimischen Garten inspirieren zu lassen. Bei so vielen schönen Dingen musste man allerdings aufpassen, dass aus der Inspiration nicht plötzlich ein ausgewachsener Einkaufsauftrag wurde.
Und natürlich kam auch das Shoppen nicht zu kurz. Während bei uns zu Hause am Feiertag, dem 3. Oktober, und am darauffolgenden Sonntag die Geschäfte geschlossen waren, konnten wir in Bad Zwischenahn als staatlich anerkannter Kurort die Möglichkeit des verkaufsoffenen Nachmittags genutzt werden.
Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen. Schließlich muss man die vorhandenen Möglichkeiten nutzen – und bei 13 Personen findet sich garantiert immer jemand, der „nur mal eben schauen“ möchte. Dass daraus gelegentlich etwas mehr wurde, versteht sich von selbst.
Auch der Werksverkauf von Fleischwaren Bley am Abschlusstag durfte bei unserer Reise selbstverständlich nicht fehlen. Schließlich gibt es Traditionen, die man einfach nicht ausfallen lassen darf!
Petrus war auf unserer Seite, mit dem Wetter hatten wir in diesem Jahr ebenfalls wieder großes Glück. Der Herbst zeigte sich von seiner freundlichen Seite, sodass wir unsere Unternehmungen bei angenehmen Temperaturen und weitgehend trockenem Wetter genießen konnten. Petrus scheint unsere fast 20-jährige Bad-Zwischenahn-Tradition inzwischen ebenfalls zu kennen und hatte offenbar ein Einsehen mit uns.
Und so vergingen die Tage wieder einmal viel zu schnell. Bei den Eheleuten Wilken waren wir wie immer bestens versorgt. Besonders das reichhaltige Frühstück war für uns ein wichtiger Bestandteil des Tages. Schließlich braucht man nach einem gemütlichen Abend und vor einem vollgepackten Ausflugstag eine ordentliche Grundlage.
Nach fast 20 Jahren Bad Zwischenahn kann man wohl sagen: Diese Fahrt ist längst mehr als nur ein Ausflug. Sie ist eine liebgewonnene Tradition, auf die sich alle freuen. Und wenn es nach uns geht, wird sie auch in den kommenden Jahren fortgesetzt.
Peter Thomé





